Studienfahrt nach Paris vom 23. bis zum 26. Juni 2019

Voyage scolaire à Paris du 23 au 26 juin 2019

Sonntag, 23. Juni

Und auf ging es am 23. Juni 2019 für uns, Schüler*innen des Beruflichen Gymnasiums, mit dem fortgeschrittenen Kurs Französisch nach Paris! Bereits um kurz nach 8 Uhr morgens nahmen wir den ICE von Kaiserslautern nach Paris/Est. Nach nur drei Stunden Fahrt kamen  wir in unserem Hostel in der Innenstadt an und machten eine kurze Pause.

Blick von unserer Dachterrasse auf Montmartre

Mittags machten wir uns von dort aus dann auf um das jüdische Leben von Paris im 3. Arrondissement zu entdecken. Zunächst erkundeten wir das Centre Pompidou und den Strawinsky Brunnen:

 

Im Marais Viertel besichtigten wir das Shoah Denkmal, die jüdische Synagoge und schlemmten uns in der Rue de Rosiers durch allerlei jüdische Spezialitäten. Auf dem Place des Vosges konnten wir eine jüdische Hochzeit erleben.

Dazu erfahrt ihr hier mehr unter: Multikulturelles Leben in Paris.

An dem Place des Voges warfen wir noch einen Blick auf das Haus Victor Hugos, dessen Roman über Quasimodo und Esmeralda spätestens seit der Disney Verfilmung weltbekannt ist. In das Picasso Museum wollten wir auch einen Blick werfen – aber in Paris gibt es einfach zu viel zu sehen!

Anschließend liefen wir zur Ile de la Cité, dem ältesten Stadtteil von Paris, und sahen uns Notre Dame an. Zu unserer Erleichterung war die Kathedrale trotz des Brandes noch sehr beeindruckend:

Nach dem langen Fußmarsch bestiegen wir ein Bateau Mouche und ließen uns eine Stunde lang über die Seine schippern, vorbei an bekannten Sehenswürdigkeiten wie dem Hôtel des Invalides, dem Louvre und natürlich dem Eiffelturm. Bei 35 Grad eine willkommene Erfrischung!

 Zum Abschluss unserer Bootsfahrt wurden wir noch mit einer Flugshow belohnt:

 

 

 

 

 

 

Die Tricolore am Himmel – ein Anblick, den man nicht alle Tage hat!

Montag, 24. Juni

Nach unserem gemeinsamen Frühstück am Morgen machten wir uns auf den Weg zum Louvre, dem berühmten Kunstmuseum.

Es entstand durch die Sammlung von Gemälden und Buchmalereien der früheren Könige und wurde zum ersten Mal am 27. Juli 1793 dem Volk zugänglich gemacht.

Natürlich wollten wir auch die Mona Lisa sehen. Sie wurde aber von unzähligen Touristen wie ein Popstar belagert.

Die gläserne Pyramide des amerikanisch-chinesischen Architekten Leoh Ming Pei dient als Haupteingang des Museums. Hier muss man immer lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Wir aber hatten Glück und kamen durch einen Insidertipp sehr schnell in den Louvre! J

Die Glaspyramide ist heute das Symbol des Louvre

 

Nach unserem Besuch im Louvre gingen wir vorbei an der Place Vendôme und der Opéra zu dem berühmten Kaufhaus Galéries Lafayette.

Da der Blick vom Dach der Galéries Lafayette genauso schön ist wie der Ausblick vom Eiffelturm - und dazu auch noch kostenlos - haben wir es vorgezogen die Warteschlange am Eiffelturm zu vermeiden und sind mit der Rolltreppe direkt aufs Dach des Kaufhauses gefahren. Et voilà:

Dienstag, 25. Juni

Am Dienstag, den 25. Juni, besuchten wir das Musée d’Orsay, in dem Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts zu sehen ist. U.a. berühmte Gemälde von Monet, Manet, van Gogh, etc. 

Das Musée d’Orsay …

 

 

 

 

 

 

… mit seiner beeindruckenden Architektur als ehemaliger Bahnhof

Anschließend besuchten wir das Quartier Latin, welches das berühmte Studenten– und Künstlerviertel von Paris ist. Der Name des Viertels leitet sich daraus ab, dass an der Universität Latein gesprochen wurde. Allerdings leben dort mittlerweile nicht mehr so viele Studenten, da das Viertel sehr teuer geworden ist, aber das hält die jungen Menschen trotzdem nicht davon ab, sich dort zu treffen und auszugehen.

Mittags haben wir uns im Park des Luxembourg unter Bäumen abgekühlt und gepicknickt.

Weiter ging es vorbei am Panthéon, welches die Ruhmeshalle von Frankreich ist. Dort ruhen zum Beispiel  Marie Curie und Jean-Jacques Rousseau.

Ebenfalls findet man im Quartier Latin die Sorbonne, die erste Universität in Paris. Sie ist ein echtes Wahrzeichen der Stadt. Die Universität ist sowohl für Studenten als auch Touristen geöffnet und zugänglich.

Ebenfalls berühmt ist die Rue Mouffetard. Hier geht es zwar nicht um Kunst und Geschichte, sondern um etwas anderes, das den Franzosen sehr wichtig ist: das Essen! Morgens findet man dort einen schönen Wochenmarkt und abends kann man dort einen typischen französischen Abend genießen.

Das Quartier Latin kann also für jeden Kunstliebhaber etwas bieten und zeigt auch andere schöne Seiten von Paris.

Unser Weg führte uns dann zu der Grande Mosquée de Paris und dem Institut du Monde Arabe. Näheres dazu findet man in unserem Bericht zum multikulturellen Leben in Paris.

Anschließend ging es zurück zum Hostel, um uns für den Abend auszuruhen, denn wir hatten ein Highlight geplant: den Eifelturm bei Nacht, beleuchtet von tausenden Lichtern.

Oh là là –comme c’est beau!

Mittwoch, 26. Juni

An unserem letzten Vormittag besuchten wir noch den Montmartre mit der Basilique du Sacré Coeur: 

Zum Abschluss erkundeten wir das Stadtviertel auf eigene Faust.  Ein Teil von uns gingen noch zu dem berühmten Cabaret Moulin Rouge, andere suchten Abkühlung in den Parks von Montmartre .

Noch ein Tipp von uns für alle, die nach Paris reisen:

Schaut euch immer die Speisekarte genau an, denn die Preise variieren stark, je nach Stadtviertel.

Am frühen Abend ging es dann von der Gare de l’Est mit dem TGV in knapp drei Stunden über Karlsruhe wieder zurück nach Hause.

 

 

Unser Fazit über die französische Hauptstadt:

Paris – je t’aime!